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Das laufende Radio vermag den Eindruck nicht zu überspielen: Schon bei der Anreise ins entfernte Wien kehrt unverkennbare Stille in unser Fahrzeug ein – An Bord der Fahrer, und sechs Passagiere.

Schon wird alles klar - es gilt sich erneut einer Herausforderung zu stellen – dem „Kampf mit den Elementen“. Die Anspannung an das Unerwartete erreicht den Höhepunkt. 

Schon beim Betreten des Klettergeländes können wir unseren Augen nicht trauen – an jeder Wand magnesiumverschmierte, durchtrainierte Körper lassen uns die Frage nicht verheimlichen – sind wir da richtig? 

Fitness ist gefragt! Nach einem nicht unanstrengenden Aufwärmtraining durch Dehnungen und Bouldern (so nennt sich sozusagen das „Einklettern“ an Übungswänden) ist des dann so weit: Die Wand ruft! 

Knoten werden geübt – Sicherungsmaßnahmen besprochen, gilt es doch Vertrauen in die Sache zu bekommen, denn gesichert wird selbst. Dies bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung: So mancher traut seinem Gefühl nicht. 

Sie steht vor uns: die Vorstiegswand – 17 Meter hoch – 120m2 Kletterfläche allen Schwierigkeitsgraden – die Nerven liegen blank. 

Nach und nach können wir uns überwinden die ersten erlernten Griffe und Techniken anzuwenden. Mit jedem gewonnenen Meter, der ein hohes Maß Konzentration und Kraft fordert, steigert sich die persönliche Motivation: Ich will es schaffen! 

Nur nicht hinunterschauen – die Untenstehenden reduzieren sich auf kleine Punkte – der Aufstieg ist hart. Die letzten Zentimeter werden zur Qual. 

Die Luft da oben beflügelt! Applaus und Jubel tönten von unten in die Höhe. Geschafft! Adrenalin pur! 

Noch die Richtige Technik beim Abseilen angewandt und schon kann man stolz sein: Es ist zu schaffen! 

Das seit Anfang November zweiwöchentlich stattfindende Klettertraining entpuppt sich als echte Herausforderung für „Alle, die es wissen wollen“. 

Auch die Heimfahrt verläuft ruhig. Trotz Erschöpfung berichten viele über Kribbeln in Händen und Füßen. Ist es die Freude aufs nächste Mal, wenn es wieder heißt: „Die Wand ruft“?

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